Die zweite Liebe

Wer sich in der Partnerschaft unfrei oder nicht auf allen multidimensionalen Ebenen befriedigt fühlt, hat dem Partner meist ein Versprechen abgegeben, keiner anderen Seele zu nahe zu kommen.

Es wiegt schwer, das grässliche Schwert zwischen Schamgefühl wegen eines „Fremdgehens“ auf der einen Seite und der oft tiefe Schmerz der Eifersucht auf der anderen Seite.

Dieses Schwert ist zugleich eine Mauer, die wir um unsere Liebe gebaut haben.

Liebe ist gross und weit und möchte sich entwickeln dürfen.

Würden wir uns gemeinsam erlauben, eine zweite Liebe leben zu dürfen, wären viele Probleme auf einmal gelöst. Vor allem: Wir fühlen uns niemals allein oder schlecht umsorgt.

Können wir die Eifersucht in ein angenehmes Gefühl des „mein Partner ist begehrt“ umwandeln, so dass die Freude auf ein Wiedersehen noch um ein Vielfaches vergrößert wird?

Können wir lernen zu vertrauen, während wir teilen, weil wir dabei weniger Ängste, Sorgen und Mangel im Leben haben, als wenn wir die Liebe auf strikte Normen begrenzen?

Wenn beide Partner sich die Freiheit einer zweiten Partnerschaft erlauben, können sie erleben, dass die vielen Vorteile und neuen Wachstumschancen das Risiko von neuen Partnerschaftsproblemen überwiegen können. In der Regel ist ein ausgewogener und innerlich erfüllter Partner treuer und liebevoller zu uns als ein ständig hungernder.

Emotionaler Hunger kann zu Partnerschaftskrisen führen, oder wir entscheiden uns für die „Selbstmedikation“ mit Junkfood oder anderen gesundheitlich schädlichen Substanzen.

Ob die Partnerschaft mit einer zweiten gelebten Liebe dieses (eigentlich ja stabilere) Beziehungsgeflecht bilden und mit Liebe, Vertrauen und guter Kommunikation am Leben erhalten kann, ist sicher für jede Seele eine ganz eigene Herausforderung.

Zur liebevollen, ehrlichen Kommunikation habe ich mehrere Blogartikel und Buchkapitel geschrieben und auch eine Podcast-Folge aufgenommen. Vielleicht möchten wir auch einen Kommunikationskurs besuchen, um offener und ehrlicher über unsere Gefühle reden zu können, ohne die andere Seele dabei zu verletzen.

Vor allem braucht es: Vertrauen. Und auch ein Loslassen von dem, was vorher war.

Welche Ängste kommen in uns auf?

Bei mir persönlich können beim Erfühlen einer Beziehungstriade Erinnerungen an eine verlorene große Liebe einer langjährigen Zweierbeziehung aufkommen. Bei vielen anderen Seelen sicher auch, denn fast jeder von uns hat bei „Fehltritten“ von der einen oder anderen Seite aus negative und belastende Erfahrungen gemacht und möchte diesen Schmerz nicht noch einmal fühlen.

Andere spüren andere Bedenken, Sorgen und Ängste. Die Frage ist: Möchten wir in unsere Ängste oder in unsere tiefste Liebe gehen? Welchen Bereich in uns möchten wir stärken und möglichst konstant erleben?

In welcher Wachstumsrichtung fühlen wir unseren inneren Kern der immerwährenden Glückseligkeit besser? Denn dieses immer strahlende, glückselige Licht, das sind wir! Doch wir lassen es uns nur allzu gerne freiwillig verdecken, ohne weiter über den Sinn oder Unsinn nachzudenken.

Können wir auch in die Eigenverantwortung kommen und unsere Liebe weiter und weiter und weiter entwickeln?

 

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Autor

Hallo, ich bin Nils, intuitiver Autor zu Themen wie Yin & Yang, innere Schattenarbeit, höhere Dimensionen, Kundalini und energetische Heilung unserer Chakren und unseres Astral- oder Emotionalkörpers. Let LOVE be thy medicine. Lernen wir zusammen Herzchakra-Atmung, Healer & Creator und SEH. In meiner Herzchakra-Atemgruppe oder beim individuellen Herzraum-Erleben kann ich dir zeigen, wie du Schritt für Schritt dein Herzchakra besser in dein Leben integrieren kannst.